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Abendessen in Gmunden: Genuss am Ufer des Traunsees

Wenn man an Gmunden denkt, kommen einem zuerst das türkisblaue Wasser des Traunsees in den Sinn, die Silhouette von Schloss Ort, die sich im See spiegelt, der Wind, der durch die historischen Villen streicht – und natürlich das erlesene Abendessen, das diese Kulisse erst vollkommen macht. In Gmunden zu essen bedeutet nicht nur, den Hunger zu stillen. Es bedeutet, durch ein Gemälde zu gehen, einer Kultur zu begegnen.

Ein Abend am Ufer des Traunsees

Es ist kurz nach fünf Uhr am Abend. Die Sonne neigt sich gen Westen und taucht die Oberfläche des Traunsees in goldenes Licht. Du sitzt auf der Terrasse eines Restaurants. Vor dir liegt nicht nur ein Teller – vor dir liegt die ganze Eleganz Gmundens.

Der Kellner richtet seine weiße Schürze, in seinen Händen ein Filet des frischesten Fisches aus dem See. Renke, die Seeforelle. Vor wenigen Minuten erst gefangen, nur fünf Minuten entfernt. Leicht in Butter geschwenkt, dazu eine Scheibe Zitrone und wilde Kräuter von den grünen Hängen rund um den Traunsee.

Das ist nicht nur ein Fisch. Das ist Gmunden auf einem Teller.

Am Nebentisch sitzt ein älteres Paar. Der Mann sagt: „Diesen Fisch esse ich seit 40 Jahren hier. Mein Vater hat mich früher hergebracht. Jetzt bringe ich meine Enkel.“

In Gmunden ist Essen eine Brücke zwischen den Generationen.

Schloss Ort – Der Geschmack der Geschichte

Mitten im See liegt eine Burg. Schloss Ort. Wenn die Dunkelheit hereinbricht, tanzen die Lichter auf den alten Steinmauern. Du sitzt in einem der Restaurants direkt am Ufer.

Hier zu essen ist wie ein Gespräch mit der Geschichte. Die Mauern stehen seit dem 11. Jahrhundert. Könige sind hier vorbeigezogen, Kaiser haben hier verweilt. Und jetzt sitzt du hier, genießt ein Glas Grünen Veltliner und isst Tafelspitz oder Käsespätzle, serviert auf einem Teller der berühmten Gmundner Keramik.

„Früher kam auch Kaiser Franz Joseph. Aber er hat lieber die Aussicht genossen. Sie genießen lieber das Essen.“

Der Kellner erzählt: „In der Pandemie hatten wir schwere Zeiten. Aber die Gmundner haben uns nicht vergessen. Jeden Tag kam jemand vorbei, hat Essen zum Mitnehmen bestellt, Trinkgeld dagelassen. Damals haben wir verstanden: Diese Stadt ist nicht nur wegen der Touristen schön. Sondern wegen der Menschen, die zusammenhalten.“

Gastro-Solidarität – so etwas ist das. In Gmunden gibt es ein unsichtbares Netz zwischen Gastronomen, Lieferanten, Bauern und Gästen. Niemand ist allein.

Essen und Brauchtum in Gmunden

In Gmunden richtet sich das Essen nach dem Kalender. Einer der schönsten Tage im Jahr ist der Liebstattsonntag. Der vierte Fastensonntag. An diesem Tag werden die Straßen Gmundens bunt, vor den Bäckereien bilden sich Schlangen. Worum geht es? Um verzierte Lebkuchenherzen – kleine süße Geschenke für die Liebsten.

Für einen Gmunden bedeutet der Liebstattsonntag: „Ich hab dich lieb“ – auf die köstlichste Art und Weise. Diese Tradition ist so wertvoll, dass sie in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde. Ein jahrhundertealter, süßer Brauch. Die Sprache der Liebe in Gmunden.

Und was wird an diesem Tag gegessen? Am Liebstattsonntag bricht der Gmunden sein Lebkuchenherz zum Frühstück, dazu eine Melange. Mittags geht man mit der Familie ins Wirtshaus. Abends sitzt man am Seeufer, in der Hand noch ein Stückchen vom Lebkuchen, während die Sonne untergeht.

Essen ist hier nicht nur Nahrungsaufnahme. Essen ist Erinnern.

Die Tischkultur der Gmundner

Um sieben Uhr morgens. Der Duft von frischem Brot aus der Stadtbäckerei zieht durch die Gassen. Zwölf Uhr mittags. Vor dem Rathaus steht eine Gruppe Handwerker, isst Leberkäsesemmel im Stehen. Sechs Uhr abends. Eine Familie am Traunseeufer lässt die Woche bei einer frisch gefangenen Renke ausklingen. Sonntagvormittag. Am Gmunder Marktplatz verkaufen Bauern frischen Käse, hausgemachte Marmelade und Pilze aus den umliegenden Wäldern.

In Gmunden folgt das Essen keiner Uhrzeit. Es folgt einem Ritual. Der Gmundner liebt Fisch. Aber nicht irgendeinen Fisch – nur den aus dem Traunsee. Der Gmundner liebt Bier. Aber nicht irgendein Bier – das Bier aus dieser Region. Der Gmundner liebt Brot. Aber nicht irgendein Brot – das Brot, das an diesem Morgen frisch aus dem Ofen kommt.

Reservierung nötig? Ja – vor allem am Wochenende

Die Antwort: Ja – vor allem am Wochenende und im Sommer. Die Terrassen am Traunseeufer sind bei Sonnenuntergang brechend voll. Einen Platz zu ergattern ist fast unmöglich ohne Reservierung. Besonders die Lokale direkt neben Schloss Ort sind oft Tage im Voraus ausgebucht.

Aber die Gmundner wissen etwas: Der Montag nach dem Liebstattsonntag… Da ist es ruhig am See. Alle essen zu Hause die restlichen Lebkuchen auf, die Stadt atmet durch. Gmunden ist an diesem Tag auf eine andere Weise schön.

„Willst du in Gmunden essen gehen, steck die Reservierung in die Tasche – und den Blick auf den See in dein Herz.“

„Lass uns heute essen gehen“ – Die Freude am Lokalbesuch

In Gmunden ist der Restaurantbesuch ein Ritual. Der Kellner führt dich zum Tisch, entfaltet die Serviette, schenkt dir Wasser ein. Das Essen kommt. Erst sattigt es deine Augen, dann deinen Magen. „En Guete!“ sagen sie. Guten Appetit. Diese Momente gibt es nur in Gmunden. Denn das hier ist nicht einfach ein See. Das ist eine Lebenseinstellung.

Nach dem Essen kommt der Kellner: „Gschmagg hot's?“ – Hat's geschmeckt? Wenn du nicht antwortest, versteht er dich trotzdem. Ziehst du die Stirn kraus, fehlt etwas. Lächelst du, ist alles gut. Manchmal sprechen in Gmunden die Gesichter lauter als Worte.

Aber manchmal willst du einfach „im Pyjama essen“

Es regnet. Die Kinder schlafen. Oder du willst einfach nur im Pyjama essen. Genau dann bieten die besten Restaurants Gmundens Take-away und Lieferung an. Dieselbe Renke. Dieselben Käsespätzle. Dieselbe Qualität. Nur die Aussicht fehlt. Dafür hast du die Wärme deines eigenen Zuhauses.

In der Pandemie hat das angefangen. Erst haben ein paar Wirte angefangen, nach Hause zu liefern. Dann wurden es mehr. Heute ist es in Gmunden ganz normal zu sagen: „Kochen wir heute nicht, bestellen wir einfach.“ Aber ein Gmunden würde das gelieferte Essen trotzdem auf seinen eigenen Teller legen, Messer und Gabel sorgfältig wählen. Denn Essen – egal wo – verdient Respekt.


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