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Ried im Innkreis:
Nach dem Regen

Ried ist so ein Ort: Beim ersten Mal bemerkst du ihn nicht, aber dann ruft er dich. Ein Sonntagnachmittag, der Stadtplatz, die Anhöhen und Mostgasthöfe...

Am Stadteingang siehst du das Schild: Ried im Innkreis, 4910. Du bleibst nicht stehen. Du fährst weiter. Aber eines Tages, an einem Sonntagnachmittag, ganz unerwartet, fällt es dir wieder ein. Dieses Schild. Diese Zahlen. Und du möchtest zurück.

Ried ist so ein Ort: Beim ersten Mal bemerkst du ihn nicht, aber dann ruft er dich.

Stadtplatz, halb fünf

Der Platz ist leer. Der Brunnen schweigt. Der Uhrturm schlägt, wenn es Zeit ist, und schweigt dann wieder. Die Steine sind vielleicht nass, vielleicht auch nicht. Der Himmel ist grau, ein leichter Wind weht. Du setzt dich auf eine der Bänke. Niemand ist da. Zum Glück.

In diesem Moment verstehst du: Ried ist kein Ort, den man mit einer Menschenmenge teilt. Ried ist ein Ort, den man mit der Einsamkeit teilt.

„Manche Städte brauchen Lärm, andere nur ein Paar Augen. Ried hat auf deine gewartet.“

Der Aufstieg zur Oberstadt

Die Steine sind rutschig. Du trittst vorsichtig auf. Rechts und links von dir jahrhundertealte Mauern. Auf ihnen Moos, Risse, die Spuren der Zeit. Die Fenster sind geschlossen. Du wartest, ob vielleicht jemand durch den Vorhangspalt schaut, aber niemand tut es. Aber da ist eine Geranie, knallrot, auf dem Fensterbrett. Sie schaut dich an.

Diese Geranie ist das Fenster, das Ried nur für dich geöffnet hat.

Spätnachmittag, in einem Gasthaus

Du gehst in ein Gasthaus. Du fragst nicht nach dem Namen, es ist nicht nötig. Holztische, weiße Tischdecken, eine Katze in der Ecke. Der Kellner, der kommt, ist still, legt die Speisekarte hin und geht. Du bestellst, es kommt. Du isst.

Das Essen ist einfach: Fleisch, Salat, Brot. Aber sein Geschmack ist besonders. Darin ist Mühe, darin ist Geduld, darin sind Jahre. Mit jedem Bissen schluckst du Rieds Stille.

„Ein Essen gleicht dem Leben seines Kochs. Die Speisen in Ried schmecken nach einem langen und ruhigen Leben.“

Die Mostgasthöfe in der Umgebung

Du verlässt die Stadt, in Richtung der Dörfer. Die Straße windet sich, du steigst. Ein Hügel, ein Garten, ein paar Tische. Du setzt dich. Vor dir Most, vor dir die Aussicht. Ried liegt unten, winzig klein. Häuser, der Turm, Dächer... alles liegt in deiner Hand.

Du trinkst. Stille senkt sich herab. Vögel singen, in der Ferne bellt ein Hund, der Wind weht. Jemand vom Nebentisch grüßt dich. Du grüßst zurück. Ihr sprecht nicht. Es ist nicht nötig zu sprechen.

In Ried verständigen sich die Menschen ohne Worte.

Reservierung

Es ist Sonntagabend. Du überlegst: "Hat er überhaupt geöffnet?" Und selbst wenn, gibt es einen Platz? Ried ist klein, jeder kennt jeden, aber du bist fremd. Ist Platz für einen Fremden?

Es gibt Platz. Es gibt Orderado.

Du nimmst dein Telefon in die Hand, du schaust nach. Welches Gasthaus mit Steinmauern hat heute Rindsuppe, in welchem Garten auf dem Hügel weht der Abendwind, in welchem Restaurant am Platzrand lächelt der Kellner... Du siehst es. Ein Klick, ein Tisch. Ein Tisch, der dir gehört.

„Eine Reservierung bedeutet nicht, sich einen Tisch zu sichern. Es bedeutet, einen Abend einer Stadt anzuvertrauen.“

Ried ist keine Durchreisestadt. Ried ist eine Ankunftsstadt. Du brauchst keinen Grund, hierherzukommen; wenn du ankommst, verstehst du, warum du gekommen bist. Die Steine, die Mauern, der Brunnen, die Katze, die Stille des Kellners... Sie alle haben auf dich gewartet.

Und wenn du dich setzt, wird Ried vollendet.

→ Wenn du spürst, dass ein Tisch in Ried auf dich wartet: Hier geht's zu den Restaurants in Ried. Kein Zwang, nur eine Möglichkeit.

Bei denen wir gerne hängenbleiben

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